
Aktien und Anleihen
bestimmten den Kauf. Fonds den Verkauf. Von den 100 Käufen waren 59 Aktieninvestments. Die Erholung der Aktienkurse, die Ende der Berichtswoche sich in einem Sprung des deutschen Leidindex über die nicht nur psychologisch bedeutende 10.000er-Marke manifestierte, hat die Verwaltungen wieder vermehrt zu Aktienkäufen ermutigt – vor allem aber ein Haus, das allein für 34 Aktieninvestments verantwortlich zeichnete. Regionaler Schwerpunkt war Europa. Gefragt waren auch deutsche Titel der ersten und zweiten Reihe. In puncto Branchen beobachten wir eine breite Streuung. Im Hinblick auf die Namen erkennen wir viele alte Bekannte, auf die einzelne Verwaltungen ihre Expertise gegenwärtig besonders konzentrieren.
1-Monats-Favoriten
Vier Aktien im Ranking der Monatsfavoriten tauchten in unseren Unterlagen über Käufe in der Berichtswoche auf: Ryanair, Smith&Nephew, Allianz, Imperial Tobacco, – absteigend geordnet nach dem Investitionsvolumen. Der Billigflieger Ryanair sorgte zuletzt mal wieder für Schlagzeilen, weil man aufgrund des günstigen Ölpreises den durchschnittlichen Preis pro Ticket von 45 auf 25 Euro reduzieren möchte. Laut Welt am Sonntag möchte der Ryanair-Chef O’Leary langfristig die Preise noch weiter reduzieren: „Letztendlich will ich auf Null gehen.“
3-Monats-Favoriten
Wenig Änderung bei den 3-Monatsfavoriten. Wobei die Papiere von Imperial Tobacco und auch Wolters Kluwer dadurch hervorstechen, dass sie seit Wochen immer mal wieder in ein Depot genommen wurden. Ähnliches gilt für den Aktien-ETF. McKesson war hingegen eine Eintagsfliege vom 3.8.; dasselbe kann man – jedenfalls bis jetzt – von der Unternehmensanleihe der Volkswagenbank sagen (23. 9.). Generell sind derzeit Anleihen in diesem Ranking erst weiter hinten häufiger anzutreffen, weiter vorne dominieren Aktien und Aktien-ETFs und auch z.T. Zertifikate.


