Aktien teilten sich in der Berichtswoche beinahe alleine den Platz im Einkaufskorb, weil Anleihen und Fonds jeweils nichts zum Kaufumsatz beitrugen und Zertifikate nur ein wenig mehr. Verkaufsseitig sah es ein bisschen ausgeglichener aus: Aktien lagen knapp vor Anleihen, jedoch deutlich vor Fonds, deren Beitrag in der Berichtswoche fast vernachlässigbar war.
Die Woche war bekanntlich durch stärkere Unsicherheiten charakterisiert, deren Reduzierung viele Marktteilnehmer erhofften: vor allem die Fed-Entscheidung, aber auch die Wahl in Griechenland. Offenbar sahen die Anleger bei diesem vor und nach der Fed-Entscheidung unsicheren Umfeld im Stock-Picking die adäquate Kauftaktik – wobei eher Blue Chips bevorzugt wurden.
In der Vorwoche tauchten in unseren Kaufranglisten Aktien von British American Tobacco und Philip Morris auf, allerdings im mittleren Rangbereich. Wir erwähnten dies und wiesen auf die hohen Dividendenrenditen der beiden Füllmaterial für Aschenbecher produzierenden Unternehmen von 4,5 Prozent bzw. 5,12 Prozent hin. Darin vermuteten wir auch den Kaufgrund. Denn dass die Investments aus Gründen der Nachhaltigkeit getätigt wurden, erschien uns weniger überzeugend. Ob es bei Imperial Tobacco anders ist? Wir werden dem unter „Käufe“ nachgehen.
Bei den 3-Monatsfavoriten hat sich gegenüber der Vorwoche wenig verändert. Das Papier von Wolters Kluwer, das bereits des Öfteren in unseren Ranglisten auftauchte, ist für einen Dax-ETF eingerückt. Erhalten geblieben ist die Präponderanz des Aktienmarktes bei den 3-Monatsfavoriten, entweder über Einzeltitel oder über Index-Produkte. Dabei muss allerdings einschränkend erwähnt werden, dass die Position von McKesson auf Käufe im Juli zurückzuführen ist. Jedes der vier anderen Wertpapiere war hingegen auch im September gefragt, zuletzt Henkel.


