In drei der vier von uns ana­ly­sier­ten Pro­dukt­ka­te­go­rien waren in der Berichts­wo­che Ver­käufe vor­herr­schend. Im Deri­vate– und Akti­en­be­reich über­wo­gen die Ver­käufe um jeweils rund 0,7 Mio. Euro die Käufe. Deutsch­land, Nie­der­lande und Frank­reich stan­den auf den Ver­kaufs­lis­ten im Unter­neh­mens­be­tei­li­gungs­be­reich ganz oben. Auf der Seite der Deri­vate wur­den ins­be­son­dere (Discount-​​) Zer­ti­fi­kate (auf den Euro Stoxx) gege­ben. Bei den Anlei­hen trennte sich ein öster­rei­chi­sches Haus groß­vo­lu­mig von Bun­des­an­lei­hen mitt­le­rer Lauf­zeit. Ledig­lich bei Fonds wurde unter dem Strich zuge­kauft. ETFs auf euro­päi­sche Standard-​​Indizes sowie auf Schwellenländer-​​Märkte beherrsch­ten dabei das Bild.

 

1-​​Monats-​​Favoriten

Monatsfavoriten_42-2015

Im Ein-​​Monats-​​Bereich führt jetzt – nach den star­ken Käu­fen in der Berichts­wo­che – der ETF von iSha­res auf den Euro­S­toxx das Feld der Monats-​​Favoriten an. Der inter­es­san­teste Wert ist dage­gen nicht mehr in der Wer­tung: SAB­Mil­ler. Die Braue­rei wird jetzt defi­ni­tiv von der welt­größ­ten Braue­rei Anheuser-​​Busch geschluckt. Die Ver­wal­ter, die dar­auf spe­ku­lier­ten, haben also Recht behal­ten. Aller­dings hielt sich der Gewinn nach dem vie­len Hin und Her des Übernahme-​​Gefechtes in Gren­zen. Auf Wochen­frist legte die Aktie gerade um zehn Pro­zent zu.

 

3-​​Monats-​​Favoriten

3-Monatsfavoriten_42-2015

 

Wenig Bewe­gung gab es bei den Drei-​​Monats-​​Favoriten. Mc Kes­son bleibt wei­ter vorn. Wir hat­ten ja berich­tet, dass ins­be­son­dere zwei Häu­ser den Wert mas­siv nach­ge­fragt hat­ten und dazu noch nach­kauf­ten. Ein ers­ter Blick auf die Bilanz des Geschäf­tes darf erlaubt sein, zumal wir davon aus­ge­hen, dass es sich hier nicht um einen stra­te­gi­schen, son­dern eher um einen tak­ti­schen Kauf han­delt. Der Phar­ma­wert zog jah­re­lang bis zum Mai die­ses Jah­res (auch durch Über­nah­men) for­mi­da­bel an, gewann auf Drei-​​Jahressicht 100 Pro­zent und auf Fünf-​​Jahressicht sogar mehr als 200 Pro­zent. Seit vier Mona­ten geht es aber eher bergab. Ist der Stern vor­erst ver­glüht?