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Weiter anhaltend zeigt sich die schon mehrfach aufgezeigte starke Konzentration auf Europa. Das Thema USA ist dagegen erst einmal abgearbeitet, mit anderen Worten: Es gibt keinen Bedarf, Wertpapiere von Übersee in nennenswerter Anzahl zu kaufen oder zu verkaufen. In der Berichtswoche wurde dagegen Europa gehandelt. Dabei standen UK und die Niederlande eher auf den Kauflisten, Deutschland wurde tendenziell verkauft.
Im Anleihenbereich schauten sich Käufer die Auto-Schuldner genauer an, während ein paar große Bundesanleihe-Posten gegeben wurden.
Anheuser Busch wieder unter den Monats-Favoriten
Immer wieder taucht in den letzten Monaten die Aktie des Brauereiwertes Anheuser Busch in den Top-Kauflisten auf. Zunächst ging es um die Spekulation im Zusammenhang mit der Übernahme von Konkurrent SABMiller. Mittlerweile ist dieses ‚Bier gezapft‘. Jetzt bewegen die Investoren wieder Normalthemen wie etwa die regelmäßigen Analysteneinschätzungen. Interessant waren da für einige Entscheider offenbar Schätzungen, über die der Spezialdienst Marketbeat berichtete. Demnach lautet die aktuelle Konsensschätzung auf ‚Buy‘ (Quelle: finanznachrichten.de): „Anheuser Busch Inbev SA (NYSE:BUD) has received a consensus recommendation of “Buy” from the twenty-one analysts that are covering the stock, Two equities research analysts have rated the stock with a sell rating, six have assigned a hold rating and thirteen have assigned a buy rating to the company. The average 12-month price target among brokerages that have covered the stock in the last year is $129.98.“
Unter Dampf – Drei Monats Favoriten
Bei den Drei-Monats-Favoriten steht Tabakkonzern Imperial Tobacco jetzt ganz vorne. Die Gruppe rechtfertigt das Vertrauen der Investoren aktuell durch einige Höherstufungen durch Analysten. Die Citigroup stufte das Papier zuletzt auf buy. Zuvor schon hatte auch schon Goldman Sachs seine Einschätzung nach oben korrigiert. Tatsächlich spricht im Moment kaum etwas gegen den Wert. Die Analysten korrigieen ihr Urteil nach oben, die Aktie gewinnt über drei Monate, über ein Jahr, über fünf und über zehn Jahre kräftig dazu. und für Dividendenfreunde können sich auch die vier Prozent mehr als sehen lassen.


