Ver­käufe über­wie­gen

In den bei­den letz­ten Wochen des Jah­res  über­wie­gen die Ver­käufe bei den Aktien und Anlei­hen, die unter dem Strich noch­mals deut­lich gege­ben wur­den. Bei Fonds gab es, ins­be­son­dere durch eine alpen­län­di­sche Adresse, dage­gen Zukäufe im Bereich „Short Dura­tion Anlei­hen“. Hier wird, das darf man ver­mu­ten, mehr Geld geparkt als Ren­dite ein­ge­fah­ren. Inso­fern drückt die Cas­h­quote nicht den rea­len „Absen­tis­mus“ aus.

Monats-​​Favoriten

Die 5 meist­ge­kauf­ten Aktien der letz­ten vier WochenWKN
1.BHP Bil­li­ton PLC XLON 908101
2.Novo-​​Nordisk AS XLONA1XA8R
3.Hen­kel AG & Co. KGaA Vor­zugs­ak­tien XFRA604843
4.Reed Else­vier NV new (VTX)A0M95P
5.Sampo OYJXHEL881463

BHP Bil­li­ton vor Novo Nor­disk

BHP Bil­li­ton führt in der Monats­wer­tung vor Novo Nor­disk. Über den letzt­ge­nann­ten Wert gab es in den ver­gan­ge­nen Mona­ten viel Ärger. Auf finanz​treff​.de heißt es: „Für den däni­schen Phar­ma­rie­sen Novo Nor­disk und seine Anle­ger geht ein über­aus schwie­ri­ges und ent­täu­schen­des Jahr zu Ende. Die Aktie, die in den Vor­jah­ren stets ein zuver­läs­si­ger Ren­di­te­lie­fe­rant gewe­sen ist, musste heuer deut­lich Federn las­sen. Auf 12-​​Monats-​​Sicht belau­fen sich die Kurs­ver­luste auf knapp 36 Pro­zent. Immer­hin konnte zuletzt der lang­wie­rige Abwärts­trend gestoppt wer­den, seit dem 23. Novem­ber ging es um rund 16 Pro­zent nach oben.“ Der welt­weit füh­rende Insulin­her­stel­ler hat Schwie­rig­kei­ten, seit auf dem US-​​Markt die Preise ver­fal­len. Uns gegen­über haben sich einige Ver­mö­gens­ver­wal­ter im Laufe des Jah­res bit­ter ent­täuscht gezeigt. Das war aber offen­bar kein Grund jetzt nicht wie­der Posi­tio­nen auf­zu­bauen.

3-​​Monats-​​Favoriten

Die 5 meist­ge­kauf­ten Wert­pa­piere der letz­ten 3 MonateWKN
1.BHP Bil­li­ton PLC XLON 908101
2.AXA S.A XETR 855705
3.Pay­Pal Hol­dings Inc.2 XSWX A14R7U
4.Cap Gemini S.A XPAR 869858
5.Alli­anz SE XETR840400

BHP Bil­li­ton vor AXA

Der fran­zö­si­sche All­fi­nanz­kon­zern AXA ven­ti­liert auch nicht gerade die bes­ten Nach­rich­ten zum Jah­res­start. Gerade ver­öf­fent­lichte man eine Mit­tei­lung, nach der man aus dem Ver­kauf der bri­ti­schen Toch­ter mit einem höhe­ren Ver­lust schlid­dert als bis­lang ver­mu­tet. Die Trans­ak­tion soll den Net­to­ge­winn für 2016 mit 82 Mil­lio­nen Euro statt der bis­lang erwar­te­ten 66 Mil­lio­nen Euro belas­ten. Die dpa zitiert einen Ana­lys­ten der DZ Bank, für den der faire Wert für Axa von 24 auf 26 Euro gestie­gen ist. „Im Gegen­satz zur Mehr­zahl der Wett­be­wer­ber bestehe beim fran­zö­si­schen Ver­si­che­rer die Chance auf Divi­den­den­er­hö­hun­gen durch eine Anhe­bung der Aus­schüt­tungs­quote“, schrieb Ana­lyst Thors­ten Wen­zel (laut dpa).