Aktienwoche
Der Umsatz von knapp 14 Mio. Euro wurde von Aktien (9,5 Mio.) getragen, gefolgt von Fonds (2,7 Mio.) und Obligationen (1,7 Mio.). Der Kaufumsatz war fast doppelt so groß wie der Verkaufsumsatz. Zwar waren Aktien (mit 5,9 Mio. Euro) das kaufaktivste Segment – wie angesichts steigender Kurse kaum anders zu erwarten. Aber Aktien wurden zugleich auch im Wert von immerhin etwas mehr als 3,5 Mio. Euro abgegeben und führten damit den Verkaufsumsatz an. Nun könnte man in Anbetracht dessen vermuten, dass eben etliche Verwaltungen die günstige Gelegenheit eines vielleicht nur temporären Hochs nutzen wollten, um bei verbesserten Kursen Gewinne zu realisieren. Das kann aber mit Blick auf die Gewinn– und Verlust-Meldungen nicht durchweg bestätigt werden. Denn es wurden auch etliche Aktien mit Verlusten abgegeben, offenbar in der Hoffnung, auf diese Weise den „Schaden“ durch einige schlechter laufende bzw. als „hoffnungslos“ eingeschätzte Aktien zu minimieren.
BHP Billiton
In einer aktuellen Analyse über BHP Billiton schreibt Stephan Heibel bei wallstreet-online Bedenkenswertes: „Das Geschäft eines Rohstoffkonzerns zu bewerten ist schwer möglich.“ Dazu seien die zu berücksichtigenden Einflussfaktoren der Bilanz zu komplex. Einen gangbaren Weg sieht er dennoch in geeigneter Komplexitätsreduktion in Gestalt einer Abschätzung der Rohstoffpreise. Auf dieser Basis lautet seine Einschätzung, dass bei mittelfristig stabilen Rohstoffpreisen ein Kursanstieg der Aktie auf bis zu 23 Euro (aktuell: 16,6) bis Mitte 2018 möglich sei.
Königin Aktie
Die Aktie des britisch-australischen Rohstoffkonzerns und Weltmarktführers BHP Billiton hat es in der Berichtswoche an die Spitze beider firstfive-Favoriten-Rankings geschafft. Ein Grund: Käufe in der Berichtswoche, aber eben nicht nur. Auf den Kauflisten der Woche 50 stehen zudem auch noch: Axa, Cap Gemini, Allianz. Damit sind in der Wertpapierfavoritenliste erstens wieder einmal nur Einzel-Aktien versammelt. Zweitens sind darunter aktuell vier in der Berichtswoche gefragte Titel, die zugleich auch größtenteils im November oder im Oktober in Depots genommen wurden.


