Aktien wur­den unter dem Strich in der ver­gan­ge­nen Woche von den Ent­schei­dern leicht zuge­kauft. Wir sahen über­wie­gend Titel der ers­ten Reihe aus Europa, die in die Depots genom­men wur­den, dar­un­ter Deut­sche Bank, Daim­ler, Zurich Insurance, Mün­che­ner Rück, Roche, Société Géné­rale, Air­bus und andere.2016 06 1 Monat

Auch auf der Anlei­hen­seite kauf­ten die Ver­wal­ter noch Stü­cke zu. Ins­be­son­dere durch ein paar groß­vo­lu­mige Unter­neh­mens­an­lei­hen über­wo­gen am Ende die Ankäufe die Ver­käufe.

Bei den Deri­va­ten gab es wenige Umsätze. Wert­mä­ßig ragte ein Dis­coun­ter her­aus, der allein fast 750.000 Euro auf sich ver­ei­nigte. Das west­deut­sche Insti­tut, das ihn ver­kaufte, machte dabei immer­hin einen fünf­stel­li­gen Gewinn. Abge­se­hen von die­ser Aus­nahme bleibt aber der Derivate-​​Bereich in den Depots schwach. Zur akti­ven Absi­che­rung im Rah­men der Brex­it­ge­fahr wird er ganz offen­sicht­lich nicht her­an­ge­zo­gen.

Neu in der Liste der Monats­fa­vo­ri­ten ist SAP. Die Wall­dor­fer bauen ihren Kon­zern gerade gewal­tig um. Viele Ana­lys­ten loben SAP für den Mut, sich stär­ker auf die Cloud ein­zu­las­sen, aber der Kurs kommt nicht recht von der Stelle. Es gibt ganz offen­bar auch Befürch­tun­gen, dass lang­fris­tig die Arbeit von SAP von der Stange ersetzt wer­den kann. Damit könnte sich auch hier bestä­ti­gen, dass die Markt­po­si­tio­nen von IT-​​Unternehmen sehr viel schlech­ter ver­tei­dig­bar sind, als die in der Old-​​Economy.

2016 06 3 mona

Frank­reichs Luxus­kon­zern LVMH ist der ein­zige neue Wert in der Drei­mo­nats­liste und zugleich ein alter Bekann­ter, der hier oft beschrie­ben wurde. Die von uns beob­ach­te­ten Ver­mö­gens­ver­wal­ter sind stark in dem Unter­neh­men enga­giert. Daran wird sich auch in den nächs­ten Mona­ten nicht viel ändern, denn Luxus ist, daran ändern weder Kri­sen in Latein­ame­rika noch Wachs­tums­ver­lang­sa­mun­gen in China etwas, ein funk­tio­nie­ren­der Mega­trend.