
Aktien weiterhin vorne
Aktien machten den größten Teil des Umsatzes aus, gefolgt von Fonds und von Anleihen. Derivate wurden in der Berichtswoche keine gehandelt. Kaufseitig dominierten mit 3,37 Mio. Euro klar die Aktien, vor Festverzinslichen (1,41) und Fonds (0,58). Im Hinblick auf die Zahl der Transaktionen lagen bei den Käufen die Aktien noch sehr viel klarer in Führung. Dennoch lag der Aktien-Kaufumsatz unter der Marke der Vorwoche (4,82). Vermutlich trauten viele der sonst aktiveren Händler dem Kurssteigerungspotenzial der Märkte nicht so recht über den Weg; oder sie dachten vielleicht an den eingangs erwähnten Mr. Market. Jedenfalls wurde Stock-Picking breiten Markt-Indizes klar vorgezogen. Und die Entscheider entfernten sehr viel mehr Anteile von Aktien-ETFs aus in ihren Depots, als sie neue hineinlegten. Fonds trugen dementsprechend mehr als die Hälfte des Verkaufsumsatzes.
Moderner Industrieklassiker: Atlas Copco
Der schwedische Industriekonzern Atlas Copco zählt zu den weltweit führenden Produzenten und Lieferanten von Druckluftanlagen, Gaskompressoren, Generatoren, Geräten für Bau und Bergbau, Anlagen für Öl-, Gas– und Wasserbohrungen, Industriewerkzeugen, Montagesystemen. Das weist auf eine solide Basis und breit gefächerte Kompetenz in der altehrwürdigen Branche Maschinenbau hin – und offenbar sehen es auch die Anleger so. Seit Februar hat der Kurs der Aktie von 17,30 Euro auf nunmehr 22,5 Euro zugelegt. Die aktuelle und die in den nächsten Jahren erwartete Dividendenrendite liegt bei 3 Prozent.
Aktien auf dem Vormarsch
Noch befindet sich eine Anleihe im first-five-Ranking der Vierteljahresfavoriten. Der Rest sind Aktien. In der Vorwoche standen sich eine Festverzinsliche, ein Fonds (allerdings ein Aktien-ETF) und drei Aktien gegenüber. In der zunehmenden Dominanz der Aktien im Drei-Monats-Ranking spiegelt sich die Kaufentwicklung der letzten Wochen: Atlas-Copco-Titel wurden, wie auch die Papier von Atos, nur in der Vorwoche und in der Berichtswoche gekauft; LVMH Moët Henn. L. Vuitton und Bayer waren im Februar und Mitte April dieses Jahres gefragt.


