
Schwellenländer im Kommen?
Anleihen waren zwar in der Berichtswoche immer noch mit knapp 8,7 Mio. Euro Hauptfeiler des Umsatzes. Aktien rückten aber mit knapp 5,7 Mio. auf den zweiten Umsatz-Rang und dies insbesondere aufgrund der Käufe, bei denen sie sogar Umsatzsieger wurden. Insgesamt überragten denn auch die Käufe die Verkäufe, vor allem dank der Überhänge bei Aktien und bei Fonds. Auffällig, dass in der Berichtswoche wieder Schwellenländerpapiere sehr gefragt waren, nachdem Emerging Marktes(EM)-Papiere lange keine Attraktivität ausstrahlten. Die EM-Dominanz ist insbesondere bei Festverzinslichen und bei Fonds bzw. ETFs – Bonds und Aktien – auffällig. Unter den Aktien finden sich wieder einige Bekannte, aber auch seltener gesuchte Papiere; Einzelaktien aus Schwellenländern waren jedoch nicht dabei.
Nike: bald besser als erwartet?
Die Nachfrage nach Aktien in der Berichtwoche veränderte auch die 1-Monats-Favoritenliste der Aktien. Neu sind: Atlas Copco, Swatch, LVMH Moët Henn. L. Vuitton und Nike. Nachdem bei Nike, dem weltweit führenden Sportartikelhersteller, der Konzernumsatz nicht ganz den Erwartungen entsprach – er legte nur um knapp 8 Prozent zu, statt um 8,2, wie erwartet – wurde die Aktie von den Anlegern abgestraft, zumal diese ja gerne positiv überrascht werden, also insgeheim mehr erwarten als sie zu erwarten vorgeben. Der Kurs der Aktie ging daraufhin zurück. In Anbetracht der insgesamt doch sehr guten Aussichten von Nike sicher eine Kaufgelegenheit.
Emerging Favourits
Auf den ersten drei Plätzen der 3-Monats-Wertpapierfavoriten ist alles unverändert geblieben. Auf den vierten Rang schob sich die Aktie von LVMH Moët Henn. L. Vuitton, die im Aktienfavoriten-Ranking gleichfalls diesen Platz einnimmt. Neu ist zudem der fünftplatzierte Schwellenländer-Aktien-ETF (A0HGWC). Er ist einer der wenigen Emerging-Markets-Fonds, die seit Jahresbeginn wiederholt in Depots genommen wurden. Aufgrund dessen und von Käufen in der Berichtswoche ist der ETF nun ins Favoritenranking eingerückt.


