
Anleihen gekauft, Aktien verkauft
Die Verwalter nahmen in der Berichtswoche abermals mehr Sicherheit in Gestalt von Anleihen rein in die Depots und gaben höheres Risiko in Form von Aktien ab. Kaufseitig bestand der Kompromiss zwischen Sicherheit und Ertrag dann größtenteils darin, dass neben Staatsanleihen ungefähr in gleichem Umfang in Unternehmensanleihen (mit etwas höherer Rendite) investiert wurde. Bemerkenswert, dass beim Einkauf im Fondssegment kein Verwalter auch nur den kleinsten Finger rührte: Die Kaufsumme war infolgedessen gleich null. Es wanderten zwar einige Aktien in die Depots, darunter auch von Allianz. Aber das Volumen der Verkäufe war bei dieser Assetklasse mit 3,65 Mio. Euro deutlich höher als das der Käufe (0,72 Mio.). Aktien machten damit insgesamt rund die Hälfte des Verkaufsvolumens aus. Zertifikate und Anleihen waren für das Gros des Rests des Verkaufsumsatzes verantwortlich.
Donald Fauntleroy Duck
ist zwar ein absoluter Allzeit-Favorit des Berichterstatters. Aber subjektive Bekenntnisse dieser Art haben in einem Finanz-Newsletter nichts verloren. Selbst wenn Donalds Onkel Dagobert heißt und zweifelsohne der erfolgreichste Investor des Universums ist. Berichtet werden darf hingegen, dass die Disney-Aktie neu ins Favoriten-Ranking gerückt ist. Die Dividendenrendite von Disney ist zwar mit 1,6 % recht knauserig. Aber das Unternehmen zahlt seine Dividende regelmäßig seit 1957 und gilt als sehr berechenbar. Ob hier also nicht doch Dagobert Duck seine Hände im Spiel hat?
Dax und Goldman Sachs
Wenig Bewegung bei den Drei-Monats-Favoriten. Weiterhin zwei Dax-Werte unter den frist five, wobei Allianz-Papiere in der Berichtswoche sogar gekauft wurden. Damit ist die Aktie das einzige Wertpapier, das aus unserem Favoritenkreis frisch in eines der uns gemeldeten Depots rückte. Immer noch dominieren in den top ten – und nun auch in den first five – Bankenanleihen. Das ist aber bloß ein Schatten der Vergangenheit. Die Mehrheit der Bankenanleihen wurde um den 16. Dezember 2015 herum gekauft. Einzig das erstplatzierte Papier von Goldmann Sachs war auch im Januar und Februar 2016 gefragt.


