
Märkte
Bei den Aktien beobachten wird für die Berichtswoche einen Kaufüberschuss. An der regionalen Präferenz der letzten Monate (Europa, USA) hat sich nichts verändert. Bei den Festverzinslichen registrierten wir einen starken Verkaufsüberschuss, was auch der Grund ist, weshalb insgesamt via Verkäufe mehr umgesetzt wurde als durch Käufe. Das Bond-Kaufgeschehen dominierte eine Vermögensverwaltung mit sehr großem Depot. Gefragt waren neben Obligationen vorwiegend europäischer Unternehmen aus unterschiedlichen Branchen auch wieder – quasi gegen den Trend der letzten Monate – Staatsanleihen: Unter anderem Bundesrepublik, USA, Mazedonien. Staatsbonds wurden zudem kräftig abgestoßen. Bei den Fonds waren mehrheitlich Aktien-ETFs gefragt, u.a. Europa und Japan.
Publicis Groupe: Monats– und Wochenfavorit
Die first-five-1Monats-Favoriten bei Aktien sind dieses Mal genaugenommen die first six – ohne dass wir deshalb das Tabellenformat oder gar unseren Namen ändern wollen. Denn zur Gruppe gehört auch der Superbrauer Anheuser Busch InBev., den wir in der Tabelle weggelassen haben. Allerdings wurde in der Berichtswoche von den gelisteten Titeln nur Aktien der französischen Publicis Groupe gekauft, die zu den größten Werbeagenturen weltweit zählt. Wir gehen darauf näher unter „Käufe“ ein, denn das Wertpapier ist auch unter den ersten fünf Topkäufen platziert.
Unternehmensanleihe: VW-Bank
Im Newsletter der Woche 44 bezeichnete unser Berichterstatter die Favoriten-Platzierung der Volkswagen-Bank-Anleihe noch als Eintagsfliege, da dieser Status auf Käufen eines einzigen Tags beruhte. Er muss nun Abbitte leisten. Denn sowohl Ende Oktober wie auch in der Berichtswoche investierte eine von uns erfasste Verwaltung in diese Anleihe. Da der Kurs tendenziell bei jeder schlechten Nachricht, die VW emittierte, nachgab, um sich dann wieder zu erholen, bestanden Einstiegschancen – wobei der Trend klar nach oben zeigt. Bad news scheinen kaum noch zu überraschen.


