Märkte

Bei den Aktien beob­ach­ten wird für die Berichts­wo­che einen Kauf­über­schuss. An der regio­na­len Prä­fe­renz der letz­ten Monate (Europa, USA) hat sich nichts ver­än­dert. Bei den Fest­ver­zins­li­chen regis­trier­ten wir einen star­ken Ver­kaufs­über­schuss, was auch der Grund ist, wes­halb ins­ge­samt via Ver­käufe mehr umge­setzt wurde als durch Käufe. Das Bond-​​Kaufgeschehen domi­nierte eine Ver­mö­gens­ver­wal­tung mit sehr gro­ßem Depot. Gefragt waren neben Obli­ga­tio­nen vor­wie­gend euro­päi­scher Unter­neh­men aus unter­schied­li­chen Bran­chen auch wie­der – quasi gegen den Trend der letz­ten Monate – Staats­an­lei­hen: Unter ande­rem Bun­des­re­pu­blik, USA, Maze­do­nien. Staats­bonds wur­den zudem kräf­tig abge­sto­ßen. Bei den Fonds waren mehr­heit­lich Aktien-​​ETFs gefragt, u.a. Europa und Japan.

Monatsfavoriten_48-2015

Publi­cis Groupe: Monats– und Wochen­fa­vo­rit

Die first-​​five-​​1Monats-​​Favoriten bei Aktien sind die­ses Mal genau­ge­nom­men die first six – ohne dass wir des­halb das Tabel­len­for­mat oder gar unse­ren Namen ändern wol­len. Denn zur Gruppe gehört auch der Super­brauer Anheu­ser Busch InBev., den wir in der Tabelle weg­ge­las­sen haben. Aller­dings wurde in der Berichts­wo­che von den gelis­te­ten Titeln nur Aktien der fran­zö­si­schen Publi­cis Groupe  gekauft, die zu den größ­ten Wer­be­agen­tu­ren welt­weit zählt. Wir gehen dar­auf näher unter „Käufe“ ein, denn das Wert­pa­pier ist auch unter den ers­ten fünf Top­käu­fen plat­ziert.

3-Monatsfavoriten_48-2015

Unter­neh­mens­an­leihe: VW-​​Bank

Im News­let­ter der Woche 44 bezeich­nete unser Bericht­er­stat­ter die Favoriten-​​Platzierung der Volkswagen-​​Bank-​​Anleihe noch als Ein­tags­fliege, da die­ser Sta­tus auf Käu­fen eines ein­zi­gen Tags beruhte. Er muss nun Abbitte leis­ten. Denn sowohl Ende Okto­ber wie auch in der Berichts­wo­che inves­tierte eine von uns erfasste Ver­wal­tung in diese Anleihe. Da der Kurs ten­den­zi­ell bei jeder schlech­ten Nach­richt, die VW emit­tierte, nach­gab, um sich dann wie­der zu erho­len, bestan­den Ein­stiegs­chan­cen – wobei der Trend klar nach oben zeigt. Bad news schei­nen kaum noch zu über­ra­schen.