Anlei­hen und Fonds beherr­schen das Bild der ein­zel­nen Märkte. Bei Aktien bleibt es ruhig, An– und Ver­käufe hiel­ten sich die Waage.Das bedeu­tet übri­gens, dass die Aktienquoten-​​Verringerung in der ver­gan­ge­nen Woche auf einen Bewer­tungs­ef­fekt durch die sin­ken­den Kurse zurück­zu­füh­ren ist.

Erstaun­lich, wie herz­haft die Ver­wal­ter wie­der in Anlei­hen inves­tie­ren: Schuld­ner aus  Süd­eu­ropa, ins­be­son­dere aus Ita­lien waren beson­ders gesucht. Einen Ver­kaufs­grund hat­ten auf der Anlei­hen­seite nur wenige Markt­teil­neh­mer. Das zeigt auch: An stei­gende Zin­sen glau­ben im Moment nur die Wenigs­ten. Viel­leicht gerade eine Gele­gen­heit, jetzt dar­auf zu set­zen.

Monatsfavoriten

 

 

Auf den Medail­len­plät­zen gab es keine Ände­run­gen bei den Monats­fa­vo­ri­ten der Ver­wal­ter. Nur auf den Plät­zen vier und fünf sahen wir Ver­än­de­run­gen. Mit dem ETF auf den Stoxx 50 inves­tiert ein Haus aus Mün­chen mutig in euro­päi­sche Aktien. Auf Platz vier eine Anleihe des ita­lie­ni­schen Staa­tes, die bei einer Rest­lauf­zeit von zwei Jah­ren immer­hin noch 1,15 Pro­zent an Ren­dite ver­spricht.

3-Monatsfavoriten

Nur ein neuer ETF konnte sich in der Bes­ten­liste auf Drei-​​Monats-​​Sicht plat­zie­ren. Rei­hen­her­stel­ler Conti (der längst viel mehr als Rei­fen macht) flog­aus dem Ran­king zulas­ten eines ETFs auf den Stoxx Europe. Wir hat­ten gerade schon den Mut des Inves­tors bewun­dert. Außer die­sem Mut wird noch etwas ande­res deut­lich: In eini­gen Häu­sern nutzt man die nied­ri­gen Kurse zu Käu­fen im Akti­en­be­reich. Das stimmt doch opti­mis­tisch.