Top-​​Käufe

nach Depot­ge­wichtWKN
1.VAN­GUARD S&P 500 UCITS ETF A2PFN2
2. Sprin­ger Nature AG & Co. KGaA SPG100
3.Rhein­me­tall AG 703000
4. Wal­mart Inc. 860853
5. BASF SE BASF11

Die Frage ist, warum soll ein Wis­sen­schaft­ler oder – um näher an die moderne Sprech­weise in den höhe­ren Aus­bil­dungs­an­stal­ten ran­zu­rü­cken – warum soll ein Mensch, der sich sel­ber als Wis­sen­schaft­ler liest oder von ande­ren so gele­sen wird, über­haupt in einer Fach­zeit­schrift ver­öf­fent­li­chen? Die Ant­wort fällt sicher unter­schied­lich aus, je nach­dem, wen man fragt.

Wer Ein­stein mit einem Drei­satz wider­legt, wird ver­mut­lich hart­nä­ckig Gründe vor­brin­gen, wes­halb Fach­zeit­schrif­ten in die­sen Fra­gen inkom­pe­tent sind und der anonyme Peer-​​Review-​​Prozess sowieso nur eine Ver­schwö­rung ist – denn warum wäre er sonst anonym?

Fragt man einen Pro­fes­sor der kon­ven­tio­nel­len Art, dürfte man wahr­schein­lich eine ganz andere Ant­wort erhal­ten. Er wird Fach­zeit­schrif­ten und die Peer-​​Review-​​Prozesse als not­wen­dige Fil­ter schät­zen, die in sei­nem Fach­ge­biet neben ihrer Kom­mu­ni­ka­ti­ons­funk­tion ein gewis­ses Wissenschafts-​​Mindestniveau durch Fach­kon­trolle sichern.

Fragte man den emi­nen­ten rus­si­schen Mathe­ma­ti­ker Gri­gori Perel­man, der in den 1990er Jah­ren die Poincaré-​​Vermutung bewie­sen hat, würde man sicher keine Ant­wort erhal­ten, zumal er die Ant­wort schon mit sei­nem dies­be­züg­li­chen Beweis gelie­fert hat, den er in drei Arti­keln auf der Pre-​​Print-​​Plattform arXiv​.org ver­öf­fent­lichte, aber nie in einer Fach­zeit­schrift.

Auch der von Kol­le­gen ins­be­son­dere in den 50er und 60er als phä­no­me­na­ler Mathe­ma­ti­ker bewun­derte Alex­an­der Gro­then­dieck ver­zich­tete irgend­wann auf Fach­zeit­schrif­ten als Kom­mu­ni­ka­ti­ons­me­dien und ent­schied sich statt­des­sen für die freiere Form der Denk­schrif­ten und Briefe, mit viel­leicht jeweils 600 oder 1000 Sei­ten Länge.

Man könnte ange­sichts des­sen also mei­nen, dass als „kom­pli­ziert“ gel­tende Genies Fach­zeit­schrif­ten gerne mei­den. Aber auch bei einer wach­sen­den Zahl von Normal-​​Wissenschaftlern sind Fach­zeit­schrif­ten aus unter­schied­li­chen Grün­den in den letz­ten Jah­ren in Miss­kre­dit gera­ten.

Den­noch gibt es nach wie vor Ver­lage, die auf ihrer Home­page ihr Geschäfts­mo­dell wie folgt beschrei­ben: „Wir för­dern wis­sen­schaft­li­che Erkennt­nis durch die Ver­öf­fent­li­chung neu­es­ter For­schungs­er­geb­nisse, unter­stüt­zen die Erschlie­ßung neuer For­schungs­ge­biete und machen Ideen und Wis­sen welt­weit zugäng­lich.“

Es han­delt sich um Sprin­ger Nature.

Bei Wiki­pe­dia erfährt man, dass die Sprin­ger Nature AG & Co. KGaA eine wis­sen­schaft­li­che Ver­lags­gruppe mit Haupt­sitz in Ber­lin und glo­ba­len Nie­der­las­sun­gen ist. Gegrün­det wurde der Ver­lag 1842 von Julius Sprin­ger, seit 1869 gibt der Ver­lag die Zeit­schrift Nature her­aus, heute ver­legt man rund 3000 Fach­zeit­schrif­ten und etwa 13.000 Fach­bü­cher pro Jahr. Im Hin­blick auf den Umsatz zählte Sprin­ger Nature 2024 Wiki­pe­dia zufolge zu den zehn größ­ten Ver­lags­grup­pen der Welt.

Am 5. Mai legte Sprin­ger Nature den jüngs­ten Quar­tals­be­richt vor. In der Pres­se­mit­tei­lung hieß es: „Sprin­ger Nature erzielte im ers­ten Quar­tal 2026 starke Ergeb­nisse. Die Umsatz­er­löse für die­sen Zeit­raum stie­gen auf € 451,4 Mil­lio­nen (Q1 2025: € 450,3 Mil­lio­nen), was einem orga­ni­schen Wachs­tum von 6,2 % ent­spricht. Haupt­trei­ber war das Wachs­tum im Seg­ment Rese­arch, bei anhal­ten­der Stärke im Full Open Access (FOA)-Geschäft. Das berich­tete Umsatz­wachs­tum lag auf­grund nega­ti­ver Wech­sel­kur­s­ef­fekte bei 0,3 %.“

Im Aus­blick auf das Gesamt­jahr 2026 bestä­tigte die Geschäfts­lei­tung die im März bereits kom­mu­ni­zierte Pro­gnose eines orga­ni­schen Umsatz­wachs­tums von 5 bis 6 Pro­zent und einer Stei­ge­rung der Ergeb­nis­marge um 30 Basis­punkte.

Seit Mitte März konnte die Aktie von rund 15 Euro auf knapp 21 Euro kurz nach Bekannt­gabe der jüngs­ten Ergeb­nisse zule­gen, der­zeit liegt der Kurs bei 19,7 Euro, das ist das Niveau zu Beginn des Jah­res. Über 5 Jahre ist die Aktie rund 19 Pro­zent im Minus.

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1.Xtra­ckers II EUR Over.Rate Sw. 1C DBX0AN
2. HSBC Ha Tech HKD-​​AcA2QHV0
3. Com­merz­bank AG CBK100
4.iShsIII-​​Core Gl​.Aggr​.Bd UC.ETF A2H6ZT
5. 4 KG 29 EMTN A383W2