Top-​​Käufe

nach Umsatz­größe WKN
1.SPDR BofA ML 0-5Y.E.M. A119P6
2.dor­ma­kaba Hol­ding AG XSWX 898080
3.Sika AG XVTX 858573
4.3,75% Pet. Mex. 17/​24 MTN.3 A19DL8
5.Sie­mens AG XETR 723610

Inwie­fern aktu­elle poli­ti­sche Kon­flikte, die in der Berichts­wo­che die Märkte wie­der mehr zu ver­un­si­chern ver­moch­ten, eine dau­er­hafte Wir­kung hin­ter­las­sen, bleibt abzu­war­ten. Es kommt hier auch immer auf den media­len „Wil­len zum Skan­dal“ an. Die Wir­kung auf die von uns erfass­ten YTD-​​Werte war bis Ende der Berichts­wo­che nicht dra­ma­tisch und auch nicht ein­deu­tig. Auf der einen Seite ging die Jah­res­per­for­mance bei der mode­rat dyna­mi­schen Risi­ko­klasse III von 3,31% vor zwei Wochen auf 2,89% am Frei­tag der Berichts­wo­che zurück; auf der ande­ren Seite erhöhte sich der betref­fende Wert bei der dyna­mi­schen Risi­ko­klasse von 8,73 auf 8,89%.

Die gene­rell auch unter den von uns befrag­ten Ver­mö­gens­ver­wal­tern vor­herr­schende These, dass die welt– und volks­wirt­schaft­li­chen Rah­men­be­din­gun­gen nach wie vor intakt seien, sollte auf die Erwar­tun­gen, die sich an den Märk­ten bil­den, wei­ter­hin sta­bi­li­sie­rend wir­ken. Der posi­tive Makro­t­rend wird auch auf betriebs­wirt­schaft­li­cher Ebene bestä­tigt von den über­wie­gend guten Unter­neh­mens­zah­len für das erste Quar­tal des Jah­res 2017. Das sollte nun aber ein­ge­preist sein und schließt selbst­ver­ständ­lich nicht aus, dass bad news oder politisch-​​medial ver­stärkte Ner­vo­si­tä­ten oder endo­gene „Kor­rek­tur­be­darfe“ sich an den Märk­ten in mehr oder weni­ger star­ken Kurs­re­ak­tio­nen nie­der­schla­gen. Nur wäre dann zu erwar­ten, dass ein posi­ti­ver kon­junk­tu­rel­ler Trend hier­bei als mode­rie­rende Kraft wirkt. Dass dies ver­mut­lich der Fall ist, zeigt etwa der Umstand, dass gegen Ende der Berichts­wo­che die Ver­öf­fent­li­chung posi­ti­ver US-​​Konjunkturdaten die Mitte der Woche gefal­le­nen Indi­zes wie­der etwas auf­rich­ten konnte.

Zwar war in der Berichts­wo­che bei den von uns erfass­ten Ver­mö­gens­ver­wal­tun­gen der rela­tive Han­del wei­ter­hin unter­durch­schnitt­lich. Und das Kauf­vo­lu­men betrug nicht ein­mal die Hälfte des Ver­kaufs­vo­lu­mens. Aber auch hier kön­nen wir durch­aus zu einem „Trick“ grei­fen, den wir schon öfters anwand­ten. Lässt man den unter „Märkte und Favo­ri­ten“ erwähn­ten Ver­kauf der Anteile einer Italien-​​Staatsanleihe als für die Mehr­heit wenig reprä­sen­ta­tiv außen vor, dann befin­den sich Käufe und Ver­käufe in etwa in der Waage. Für defen­si­ve­res Ver­hal­ten der meis­ten Ver­wal­tun­gen spricht wei­ter­hin, dass sich die Akti­en­käufe bloß auf die Hälfte der Akti­en­ver­käufe sum­mier­ten. Ande­rer­seits lagen bei den Käu­fen Aktien (1,66 Mio. Euro) deut­lich vor Fonds (0,99), Anlei­hen (0,64) und Deri­va­ten (0,25). Inso­fern könnte man von moderat-​​offensiver Defen­sive spre­chen: trotz Gewinn­mit­nah­men vor allem bei Aktien wurde in aus­ge­wählte Titel inves­tiert, und zwar mehr als in andere Anla­ge­klas­sen.

Ein Bei­spiel für „aus­ge­wählte Titel“ unter der Prä­misse der Unsi­cher­heit nicht nur der Märkte ist die in unse­rem abso­lu­ten Kauf­ran­king zweit­plat­zierte Inves­ti­tion eines höhe­ren Betrags in das Schwei­zer Sicher­heits­un­ter­neh­men Dor­ma­kaba. Am 07.05.2017 erschien in der Schwei­zer Han­dels­zei­tung ein Arti­kel von Annika Jans­sen mit der Über­schrift: „Kurs­chan­cen an der Lim­mat – die Zür­cher Aktien­per­len“. Darin geht sie auf die Region Zürich – in Abgren­zung zur Stadt – als Sitz aus­sichts­rei­cher bör­sen­no­tier­ter Unter­neh­men ein. Damit sind weni­ger die welt­be­kann­ten Akti­en­ge­sell­schaf­ten wie Lindt & Sprüngli oder Gebe­rit gemeint, son­dern viel­mehr kleine und mitt­lere Unter­neh­men, die den meis­ten Anla­gern außer­halb der Region weni­ger geläu­fig sind: „Eben­falls in Zürich – genauer: in Rüm­lang – ansäs­sig ist Dor­ma­kaba, eine Unter­neh­mens­gruppe der Sicher­heits­in­dus­trie. Die an der SIX kotierte Aktie hat sich in den ver­gan­ge­nen Jah­ren bes­tens ent­wi­ckelt. Ana­lys­ten beschei­ni­gen dem Titel wei­te­res Kurs­po­ten­zial. Die Sicher­heits­bran­che boomt, Tür­si­che­rungs­sys­teme, wie Dor­ma­kaba sie anbie­tet, sind gefragt.“ In der ers­ten Hälfte des Geschäfts­jah­res 2016/​2017 konnte das Unter­neh­men, das aus der am 1.9.2015 erfolg­ten Fusion von Dorma und Kaba her­vor­ging, Umsatz und Gewinn stei­gern. „Das Kon­zern­er­geb­nis wuchs im Ver­gleich zum Vor­jah­res­se­mes­ter um 28,7 Mil­lio­nen auf 95,8 Mil­lio­nen Fran­ken an. Der kon­so­li­dierte Umsatz stieg um 3,4 Pro­zent auf 1,174 Mil­li­ar­den Fran­ken, wobei auch das orga­ni­sche Wachs­tum 3,4 Pro­zent betrug.“ (Han­dels­zei­tung 8.3.2017).

Top-​​Käufe

nach Depot­ge­wichtWKN
1.ISHS GLD FP $ A1KWPQ
2.BNP (ULB) 01/18.4 UW8YR6
3.2,125% Deut.Ann.Fin. 14/22.2 A1ZLUN
4.N.I.F.(L.)I-L.S.Sh.T.E.Mkts Bd A14TYZ
5.iShar.Pfandbriefe UCITS ETF 263526