Top-​​Käufe

nach Umsatz­größe WKN
1. Gold­man Sachs Group Inc.A0H08R
2. adi­das AGA1EWWW
3. Wells Fargo & Co. 857949
4.GSFC 33 FTVN A4EQTP
5. BASF SE BASF11

Die für den News­let­ter erfass­ten Ver­mö­gens­ver­wal­tun­gen unse­res Depo­t­aus­schnitts inves­tier­ten in der Berichts­wo­che 0,54 Mio. Euro neu in Wert­pa­piere, wobei 0,50 Mio. auf Aktien und 0,04 Mio. auf Anlei­hen ent­fie­len.

Unter unse­rer Rubrik „Märkte und Favo­ri­ten“ – genauer: im Kom­men­tar zu den 3-​​Monats-​​Favoriten – schrei­ben wir über den rela­tiv „hoch­pro­zen­ti­gen“ Anstieg der Akti­en­kurse der Ban­ken­sek­to­ren des DAX-​​Universums und des Stoxx Europe 600. Sie gehör­ten mit zu den Gewin­ner­ak­tien der Erho­lung seit Ende März. Galt dies auch jen­seits des Atlan­tiks für die Ban­ken­sek­to­ren der gro­ßen US-​​Indizes?

Im S&P 500, auf den wir uns hier beschrän­ken wol­len, fuhr der Index­wert des Banken-​​Segments über die letz­ten bei­den Wochen eben­falls kräf­tig um 9 Pro­zent nach oben. Der S&P 500 legte aller­dings mit einem Zuwachs von 8 Pro­zent in die­sem Zeit­raum kaum min­der kräf­tig zu.

Aber auch in den USA schwä­chel­ten Ban­ken­ak­tien im ers­ten Quar­tal, nach­dem sie 2025 noch zu den Gewin­nern gehört hat­ten. Ähn­lich wie in Europa ver­lief also auch das erste Jah­res­vier­tel 2026 für Banken-​​Aktien in Nord­ame­rika: Die sek­tor­spe­zi­fi­schen Indi­zes ver­lo­ren in die­sem 3-​​Monats-​​Zeitraum meist im höhe­ren ein­stel­li­gen Bereich.

Zur Ein­ord­nung sollte man erwäh­nen, dass im DAX-​​Universum (All Banks) der Rück­gang mit 20 Pro­zent noch sehr viel stär­ker aus­fiel. Seit Jah­res­be­ginn ist der DAX-​​Sektor All Banks 6 Pro­zent im Minus, der Banken-​​Sektor des Europa-​​Index ist 4 Pro­zent im Plus und der Ban­ken­sek­tor des S&P 500 ist über die­sen Zeit­raum rund 1 Pro­zent im Minus.

Kom­men wir nun zu einer Ein­zel­ak­tie, die in unse­ren bei­den Top-​​Käufe-​​Listen auf Platz 1 ran­giert: Die Aktie der US-​​Großbank Gold­man Sachs lag am 14.4. mit einem Wert von 910 USD rund 3 Pro­zent über dem Kurs zu Jah­res­be­ginn, nach­dem sie über die letz­ten zwei Wochen 10 Pro­zent zuge­legt hatte.

Am 13. April ver­öf­fent­lichte das Bank­haus sei­nen Bericht zum jüngs­ten Quar­tal. Medi­en­mit­tei­lun­gen zufolge war es das beste Quar­tal seit 5 Jah­ren. Also Kurs­freu­den­sprünge unter den Händ­lern? Dazu gleich mehr. Zuerst zu ein­zel­nen Geschäfts­zah­len und –Seg­men­ten.

Der Net­to­ge­winn von Gold­man Sachs wuchs in den ers­ten drei Mona­ten 2026 um 19 Pro­zent auf 5,6 Mrd. USD; die Erträge stei­ger­ten sich um 14 Pro­zent auf 17,2 Mrd. USD.

Wenn die Akti­en­märkte stark schwan­ken, kommt das über den Akti­en­han­del den invol­vier­ten Bank­häu­sern ent­ge­gen. Und so erzielte Gold­man Sachs mit dem Akti­en­han­del in einer hoch­vo­la­ti­len Markt­um­ge­bung Ein­nah­men in Höhe von 5,3 Mil­li­ar­den Dol­lar – das ent­spricht einer Stei­ge­rung von 27 Pro­zent gegen­über dem Vor­jah­res­quar­tals.

Auch am Markt für „Mer­gers and Acqui­si­ti­ons“ ging es auf­wärts, im ers­ten Quar­tal konn­ten offen­bar 12 „Deals“ im Wert von mehr als 10 Mrd. Dol­lar abge­schlos­sen wer­den. Bei 40 wei­te­ren Deals wurde der Wert auf unter 10, aber über 5 Mrd. Dol­lar bezif­fert. Zudem ver­dop­pel­ten sich die Gebüh­ren­ein­nah­men auf 2,8 Mil­li­ar­den Dol­lar.

Deut­lich ent­täu­schen­der als erwar­tet fiel – vor allem auf­grund nied­ri­ge­rer Net­to­er­löse bei Zins­pro­duk­ten, Hypo­the­ken und Kre­di­ten – das Geschäft mit fest­ver­zins­li­chen Wert­pa­pie­ren, Wäh­run­gen und Roh­stof­fen aus. In die­sem Geschäfts­be­reich war ein Rück­gang um 10 Pro­zent auf 4 Mrd. USD hin­zu­neh­men.

Ana­lys­ten hat­ten bereits in den Wochen vor Bekannt­gabe mit her­vor­ra­gen­den Quar­tals­zah­len von US-​​Banken gene­rell gerech­net. Die Erwar­tun­gen waren ent­spre­chend hoch. So hoch, dass sie Gold­man Sachs – trotz eines als sehr gut beur­teil­ten 1. Quar­tals – nicht erfül­len konnte. Des­halb erfolgte nach Bekannt­gabe der Zah­len kein Kurs­feu­er­werk der Freude nach oben, son­dern ein abrup­ter Ein­bruch: Der Akti­en­kurs sackte von unge­fähr 908 USD auf 872 USD ab. Die­ser kleine Flash-​​Crash war aber nur von kur­zer Dauer. Am Abend des 14. April stand der Kurs schon wie­der bei vor­über­ge­hend 913 USD.

Top-​​Käufe

nach Depot­ge­wichtWKN
1.Gold­man Sachs Group Inc. A0H08R
2.GSFC 33 FTVN A4EQTP
3.adi­das AG A1EWWW
4.BASF SE BASF11
5.Wells Fargo & Co. 857949