Top-​​Käufe

nach Umsatz­größe WKN
1.Uni­le­ver Rg A41NM1
2.Sie­mens Energy N ENER6Y
3.Palo Alto Net­works Inc. A1JZ0Q
4.Meta Plat­forms Inc. A A1JWVX
5.Apple Inc. 865985

Der Kauf­um­satz in der Berichts­wo­che vom 12. bis 16. Januar 2026 belief sich auf 0,28 Mio. Euro, die aus­schließ­lich im Akti­en­seg­ment anfie­len.

Der Kurs der Aktie von Sie­mens Energy hat sich in den letz­ten 12 Mona­ten um 165 Pro­zent gestei­gert. Vor einem Jahr stand sie noch bei 50 Euro, seit April 2025 ging es im Trend kräf­tig nach oben, aktu­ell steht sie bei rund 133 Euro. Schaut man auf den Kurs­ver­lauf seit Abna­be­lung von Sie­mens und dem Bör­sen­gang im Herbst 2020, dann erholte sich die Aktie von Sie­mens Energy bereits seit 2024, aus­ge­hend von einem sehr tie­fen Niveau (unter 12 Euro im Januar 2024; über 50 Euro Ende Dezem­ber 2024). In den Jah­ren zuvor bewegte sich die Aktie – nach zunächst soli­dem Start – meist ten­den­zi­ell abwärts (ins­be­son­dere 2021 bis Herbst 2022) bis seit­wärts, teil­weise mit tem­po­rä­ren Erho­lun­gen. Erst seit 2024 erfolgte ein kon­ti­nu­ier­li­cher Auf­wärts­trend.

Der Ver­lauf des Kur­ses ist das Ergeb­nis unter­schied­li­cher Ent­wick­lun­gen in den vier Spar­ten des Unter­neh­mens, wobei bis 2024 vor allem die Krise der Wind­krafts­parte den Akti­en­preis durch die Schwer­kraft von Ver­lus­ten lange Rich­tung „Boden“ drückte. Sie­mens „Gamesa Wind­kraft“ erwies sich bald als der „Ent­zün­dungs­herd“ des Unter­neh­mens, der lau­fend Mil­li­ar­den­ver­luste durch tech­ni­sche Män­gel ver­ur­sachte. Offen­bar konnte die Qua­li­tät mit der ange­streb­ten Quan­ti­tät nicht mit­hal­ten. Die Roto­ren waren ihrer Länge nicht gewach­sen und bra­chen. Die Getriebe erwie­sen sich als ihr eige­ner Sand und ver­schlis­sen lange vor der Zeit.

Die Kon­struk­teure über­hol­ten beim Hoch­s­ka­lie­ren ihr eige­nes Kön­nen, das die geris­sene Lücke nur lang­sam schlie­ßen konnte. Im Kri­sen­jahr 2023 belie­fen sich die Ver­luste von Sie­mens Energy durch Gamesa auf 4,6 Mil­li­ar­den Euro, wes­halb das Unter­neh­men Staats­bürg­schaf­ten benö­tigte, um Groß­pro­jekte abzu­si­chern. Aber offen­bar fruch­te­ten die ein­ge­lei­te­ten kura­ti­ven Maß­nah­men, die Sie­mens Energy ergriff. Das Unter­neh­men geht Medi­en­be­rich­ten zufolge davon aus, dass die erfor­der­li­chen tech­ni­schen Nach­bes­se­run­gen noch bis in das Jahr 2027 andau­ern wer­den. Den­noch soll inzwi­schen die Qua­li­tät mit der Quan­ti­tät wie­der mit­hal­ten kön­nen, die Fer­ti­gungs­pro­zesse sol­len wie­der auf einem sta­bi­len Qua­li­täts­le­vel erfol­gen, so dass die „Wind“-Sparte im Laufe des Geschäfts­jah­res 2026 die Gewinn­schwelle (Break-​​even) errei­chen soll.

Die drei ande­ren Geschäfts­be­rei­che hat­ten mit Pro­ble­men die­ser Schwere nie zu kämp­fen, wenn­gleich die Sparte „Trans­for­ma­tion of Indus­try“ län­gere Zeit nicht als hells­ter Stern am Fir­ma­ment der Pro­fite galt. Fokus die­ses Unternehmens-​​Segments ist die Dekar­bo­ni­sie­rung und Effi­zi­enz­stei­ge­rung von indus­tri­el­len Pro­zes­sen vor allem in ener­gie­in­ten­si­ven Bran­chen (Che­mie, Stahl usw.). Hier geht es um Was­ser­stoff­wirt­schaft, Turbo– und Kol­ben­kom­pres­so­ren, Dampf­tur­bi­nen und Gene­ra­to­ren sowie um Elek­tri­fi­zie­rung und Digi­ta­li­sie­rung von Indus­trie­an­la­gen. Auch wenn die Sparte lange als nicht sehr pro­fi­ta­bel galt, hat einer­seits Kos­ten­dis­zi­plin, ande­rer­seits ins­be­son­dere durch staat­li­che Inves­ti­ti­ons­pro­gramme gestei­gerte Nach­frage nach nach­hal­ti­gen Tech­no­lo­gien die Bilanz 2025 deut­lich ver­bes­sert.

Die Sparte „Gas Ser­vices“ gilt als tra­di­tio­nel­ler Kern­be­reich von Sie­mens Energy, der für die Ent­wick­lung, den Bau und die lang­fris­tige War­tung von Gas­tur­bi­nen bzw. von kom­plet­ten Gas­kraft­wer­ken zustän­dig ist. Der Bereich pro­fi­tierte 2025 auch sehr stark von KI. Und zwar in zwei­fa­cher Weise: Ers­tens hat die Nach­frage nach sta­bi­ler elek­tri­scher Leis­tung durch KI-​​Rechenzentren welt­weit mas­siv zuge­nom­men, und hier gel­ten Gas­kraft­werke als Strom­er­zeu­ger ers­ter Wahl. Zwei­tens wird KI auch in den eige­nen Pro­zes­sen ein­ge­setzt. Im Ser­vice­ge­schäft die­ser Sparte sor­gen lang­fris­tige War­tungs­ver­träge für erfreu­lich sta­bile und hohe Cash­flows – und das sind bekannt­lich die belieb­tes­ten (Zahlungs-​​) Ströme in der Wirt­schaft. Die „Gas“-Sparte erwies sich denn auch im abge­lau­fe­nen Jahr als wesent­li­cher Wachs­tums­trei­ber.

Und wenn wir schon bei den Strö­men sind: die Schnitt­stelle von elek­tri­schem (Stark-​​) Strom und mone­tä­rem (Stark-​​) Strom bil­det die vierte Sparte von Sie­mens Energy, „Grid Tech­no­lo­gies“: Die­ser Geschäfts­be­reich ist für Strom­netze zustän­dig. Dar­un­ter fal­len: Hochspannungs-​​Gleichstrom-​​Übertragung (um elek­tri­sche Ener­gie über weite Stre­cken mit mini­ma­len Ver­lus­ten trans­por­tie­ren zu kön­nen, z.B. von Nord nach Süd); Trans­for­ma­to­ren und Schalt­an­la­gen für den Über­last­schutz; digi­tale Netz­steue­rung (Smart Grids) – womit man auf die Vola­ti­li­tät erneu­er­ba­rer Ener­gien rea­giert.

Grid Tech­no­lo­gies pro­fi­tierte 2025 vom Aus­bau der Strom­netze welt­weit wie auch von der KI-​​Welle; Sie­mens Energy inves­tiert mas­siv in den Aus­bau die­ser Sparte, um die sehr stark gestie­gene Nach­frage bedie­nen zu kön­nen. Grid Tech­no­lo­gies gilt der­zeit als der dyna­mischste Wachs­tums­be­reich von Sie­mens Energy.

Top-​​Käufe

nach Depot­ge­wicht WKN
1.Sie­mens Energy N ENER6Y
2.Uni­le­ver Rg A41NM1
3.Apple Inc. 865985
4.Palo Alto Net­works Inc. A1JZ0Q
5.Halma PLC 865047