Top-​​Käufe

nach Umsatz­größe WKN
1.United Ren­tals Rg 911443
2.Cap­ge­mini SE 869858
3.Alpha­bet Inc. –C– A14Y6H
4.Besi Rg A2JLD1
5.Reply S.p.A. A2G9K9

In Woche Nr. 11 kauf­ten die Ver­mö­gens­ver­wal­tun­gen unse­res Aus­schnit­tes nur Aktien, alles andere lie­ßen sie links lie­gen. Sie leg­ten dabei Gel­der in Höhe von 1,68 Mio. Euro neu an.

In der Topkäufe-​​Liste gemäß Depo­t­an­teil ran­giert ein Kauf von Aktien der im Schwei­zer Baar behei­ma­te­ten Sika AG auf Rang 5. Im Schwei­zer Tages­an­zei­ger hat sich am 18. März Mar­tin Spie­ler über die Inves­ti­ti­ons­chan­cen eid­ge­nös­si­scher Unter­neh­men in aktu­el­len Kriegs­ge­bie­ten nach Ende der Kampf­hand­lun­gen Gedan­ken gemacht („Schwei­zer Fir­men für Wie­der­auf­bau in Kri­sen­re­gio­nen gut posi­tio­niert“). Spie­ler schrieb: „Sollte es zu einem dau­er­haf­ten Frie­den in der Ukraine und im Nahen Osten kom­men, könn­ten Hol­cim, Sika und ABB vom Wie­der­auf­bau pro­fi­tie­ren. … Fast über­all auf der Welt, wo gebaut wird, kommt neben Hol­cim der Schwei­zer Bau­stoff– und Spe­zi­al­che­mie­kon­zern Sika zum Zug, und zwar, weil seine Pro­dukte sowohl bei Häu­sern als auch bei Infra­struk­tur­bau­ten wie Brü­cken und Tun­neln genutzt wer­den. Auch die­ser Schwei­zer Welt­kon­zern ist in fast allen Erd­tei­len aktiv und mit eige­ner Gesell­schaft prä­sent.“

Dar­aus lei­tet Spie­ler ab, dass auch Sika von einem Wie­der­auf­bau in pazi­fi­zier­ten Kriegs­re­gio­nen pro­fi­tie­ren würde. Das sei aber an Vor­aus­set­zun­gen geknüpft. Jedoch seien auch unab­hän­gig von die­sen Wie­der­auf­bau­pro­jek­ten Aktien u.a. von Sika attrak­tiv.

Dafür spre­chen auch die jüngs­ten Zah­len, die vor rund einem Monat ver­öf­fent­licht wor­den sind. Der Jah­res­ge­winn von Sika war bes­ser als erwar­tet. Der ope­ra­tive Gewinn vor Zin­sen, Steu­ern, Abschrei­bun­gen und Amor­ti­sa­tio­nen (EBITDA) klet­terte um 11 Pro­zent auf 2,27 Mil­li­ar­den Schwei­zer Fran­ken. Der Net­to­ge­winn stieg auf 1,25 Mil­li­ar­den Fran­ken. Und der Umsatz wuchs um 7,4 Pro­zent auf 11,76 Mil­li­ar­den Fran­ken. Für 2025 wird ein Umsatz­wachs­tum von 3 bis 6 Pro­zent und eine wei­tere Ver­bes­se­rung der EBITDA-​​Marge auf 19,5 bis 19,8 Pro­zent pro­gnos­ti­ziert.

Seit Jah­res­an­fang hat die Sika-​​Aktie (in Euro) um rund 5 Pro­zent zuge­legt, über 1 Jahre hat sie14 Pro­zent ver­lo­ren und über 5 Jahre 87 Pro­zent gewon­nen.

In den bei­den Top­käu­fe­lis­ten ist auch die Google-​​Aktie Alpha­bet gelis­tet. Zu Beginn der Berichts­wo­che gab es neue „Informations-​​Impulse“ in dem schon län­ger wäh­ren­den Bestre­ben, Alpha­bet zu zer­le­gen. Kri­ti­siert, auch schon län­ger von Sei­ten des US-​​Justizministeriums, wird eine zu große Markt­macht bzw. eine wider­recht­lich genutzte Mono­pol­stel­lung von Google. Nun hat das US-​​Justizministerium am Frei­tag, 7. März, aber­mals gefor­dert, dass Google sei­nen markt­be­herr­schen­den Chrome-​​Browser ver­äu­ßern solle. Die New York Post schrieb am 10.03. („Google par­ent Alphabet’s stock sinks as Trump’s DOJ con­firms push for anti­trust breakup“; Tho­mas Bar­rabi): „Die Anwälte des Jus­tiz­mi­nis­te­ri­ums for­der­ten den US-​​Bezirksrichter Amit Mehta offi­zi­ell auf, Google zum Ver­kauf sei­nes Chrome-​​Browsers zu zwin­gen. Mehta hatte im ver­gan­ge­nen August ent­schie­den, Google sei ein ‚Mono­po­list‘ mit ille­ga­ler Vor­herr­schaft auf dem Such­ma­schi­nen­markt. Diese habe er unter ande­rem durch Mil­li­ar­den­zah­lun­gen an Part­ner wie Apple finan­ziert, um sicher­zu­stel­len, dass die Such­ma­schine auf den meis­ten Smart­pho­nes stan­dard­mä­ßig akti­viert ist.“ Nach Bekannt­wer­den die­ses erneu­ten Vor­sto­ßes gab der Kurs der Alphabet-​​Aktie am Mon­tag­mor­gen der Berichts­wo­che um rund 5 Pro­zent nach. Einen Tag spä­ter kaufte eine von uns erfasste Ver­mö­gens­ver­wal­tung Alphabet-​​Aktien.

Kri­ti­ker der schon län­ger gefor­der­ten „Zer­schla­gung“ von Google war­nen aller­dings, dass sich dies nega­tiv auf die Inno­va­ti­ons­kraft des Unter­neh­mens aus­wir­ken könnte, denn die­ses inves­tiert mas­siv in For­schung und Ent­wick­lung, ins­be­son­dere auch im Zusam­men­hang mit gene­ra­ti­ver Künst­li­cher Intel­li­genz und Cloud-​​Computing. Man­che fürch­ten über­dies nega­tive Aus­wir­kun­gen für die glo­bale Füh­rungs­rolle der US-​​Technologiebranche gene­rell.

Die Aktie von Alpha­bet hat im letz­ten Monat im Euro-​​Referenzsystem fast 18 Pro­zent ein­ge­büßt, seit Jah­res­be­ginn sind es sogar 22 Pro­zent.

Top-​​Käufe

nach Depot­ge­wichtWKN
1.Alpha­bet Inc. –C– A14Y6H
2.Cap­ge­mini SE 869858
3.Novo Nord Br/​Rg-​​B A3EU6F
4.United Ren­tals Rg 911443
5.Sika AG A2JNV8