Bei den Käu­fen in der Berichts­wo­che im Wert von 5,78 Mio. Euro lagen umsatz­mä­ßig Zer­ti­fi­kate mit 2,92 Mio. Euro in Füh­rung vor Aktien (1,24), Fonds (0,89) und Fest­ver­zins­li­chen (0,42). Was mit Blick auf unsere Handels-​​Daten ganz sel­ten ein­tritt, ist das unser Topkauf­ran­king der Berichts­wo­che dem der Vor­wo­che ähnelt. Was also für die firstfive-​​Favoriten bei Aktien und Wert­pa­pie­ren die Regel ist, ist für die Top­käufe und auch –ver­käufe die Aus­nahme. Für die Berichts­wo­che sind wir Zeuge einer sol­chen Aus­nahme: der Erst­plat­zierte bei unse­ren Top­käu­fen gemäß Umsatz­vo­lu­men ist iden­tisch mit dem Sie­ger die Woche zuvor: es han­delt sich um den bereits erwähnte Gold-​​ETC der Deut­schen Bank (A1EK0G).

Der Zweit­plat­zierte (WKN A0D8Q0) in die­ser Tabelle der Vor­wo­che ist in der Berichts­wo­che Drit­ter (abso­lu­tes Ran­king) bzw. Fünf­ter (rela­ti­ves Ran­king); es han­delt sich dabei um einen ETF auf den Euro-​​Stoxx. Beide Pro­dukte haben wir bereits im letz­ten News­let­ter aus­führ­lich vor­ge­stellt und dis­ku­tiert. Des­halb kön­nen wir sie, mit Ver­weis auf die­sen News­let­ter, an die­ser Stelle über­sprin­gen, um Redun­danz zu ver­mei­den. Wen­den wir uns also des­halb dem Zweit­plat­zier­ten im abso­lu­ten Ran­king, dem Discount-​​Zertifikat mit der WKN DZZ160 zu.

Wir wol­len uns auch hier die Frei­heit her­aus­neh­men, kurz aus dem letz­ten News­let­ter zu zitie­ren: „Erstaun­lich auch, dass schon in der zwei­ten Woche hin­ter­ein­an­der ein Discount-​​Zertifikat ganz oben in der Rang­liste der belieb­tes­ten Wochen­werte steht. Auch in die­ser Woche bil­det wie­der der Eurostoxx-​​Index die Basis.“ Noch erstaun­li­cher also, wenn ein Discount-​​Zertifikat (DZZ160) auf den Euro­s­toxx auch in der drit­ten Woche hin­ter­ein­an­der, d.h. in der Berichts­wo­che, unter die first five bei den Top-​​Käufe kommt. Nach­dem wir gerade per Zitat wie­der­hol­ten, um an die­ser Stelle nicht allzu viel wie­der­ho­len zu müs­sen, ver­wei­sen wir auch in die­sem Fall auf den letz­ten News­let­ter und die aus­führ­li­che Dis­kus­sion die­ses Typs von Zer­ti­fi­ka­ten dort.

!cid_5DE31228-92A3-4E78-B69F-F34D1ECD482C@local

Wen­den wir uns des­halb nun den Akti­en­käu­fen der Berichts­wo­che zu, die in der Summe den zweit­höchs­ten Ver­kaufs­um­satz hin­ter Deri­va­ten erziel­ten. Im (abso­lu­ten) Ran­king der Aktien ergab sich, mit dem Spit­zen­platz begin­nend, abstei­gend fol­gende Reihe der first five: Kro­nes, SAP, Veo­lia Envi­ron­ne­ment, Total, Bec­ton.

Mit dem Her­stel­ler von Abfüll– und Ver­pa­ckungs­an­la­gen Kro­nes aus Neu­trau­bling in der Ober­pfalz ist eine Gesell­schaft des M-​​Dax und ein Welt­markt­füh­rer ganz vorne bei den Akti­en­käu­fen der Berichts­wo­che sowie auf Platz fünf bei den Wert­pa­pier­käu­fen. Nach einer lan­gen Phase, in der es mit dem Akti­en­kurs des Spezial-​​Maschinenbauers fast nur nach oben ging, bis im Dezem­ber 2015 ein Hoch mit 117,10 Euro erreicht wor­den war, bewegte sich der Preis des Papiers die­ses Jahr ten­den­zi­ell nach unten; der­zeit liegt der Kurs bei rund 81 Euro.

Kro­nes ope­riert nun offen­bar unter deut­lich stär­ke­rem Wett­be­werbs­druck auch gerade aus China. Um die Markt­po­si­tion in den USA zu stär­ken, hat man kürz­lich den US-​​Prozesstechnikanbieter Trans-​​Market gekauft. Kro­nes gilt zudem gerade tech­no­lo­gisch als gut auf­ge­stellt, und man scheint auch in einem stär­ker for­dern­den Umfeld rela­tiv solide zu wirt­schaf­ten.

So hieß es in einer dpa-​​Mitteilung vom 24.9.2016: „Die Pri­vat­bank Beren­berg hat Kro­nes nach einer haus­ei­ge­nen Inves­to­ren­kon­fe­renz in Mün­chen auf ‚Hold‘ mit einem Kurs­ziel von 87 Euro belas­sen. Ana­lyst Sebas­tian Kuenne sprach in einer Stu­die vom Mitt­woch von durch­wach­se­nen Signa­len des Her­stel­lers für Geträn­ke­ab­füll­an­la­gen. Finanz­vor­stand Michael Ander­son habe zwar von Preis­druck gespro­chen, doch die Mar­gen­ziele des Unter­neh­mens schie­nen nicht in Gefahr zu sein.“ Gerade Letz­te­res war aber von Ana­lys­ten in letz­ter Zeit befürch­tet wor­den.