In der Berichtswoche lag das Volumen der von uns erfassten Transaktionen mit 44,8 Mio. Euro und einem Anteil von 5,68% des insgesamt gemeldeten Depotvolumens nach einer ruhigen Phase wieder einmal weit über dem Durchschnitt. Das galt sowohl für die Kauf– wie auch die Verkaufsumsätze, wobei Erstere nicht ganz zwei Drittel des Gesamtumsatzes ausmachten. Das ist nicht zuletzt auf Verwaltungen mit größeren Depots zurückzuführen, die insbesondere auf den Anleihenmärkten aktiv waren.
Mit größeren Kurschwankungen rechnen die Vermögensverwalter in nächster Zeit auch weiterhin. Das ist eine Herausforderung für die taktische Assetallokation, also die kurzfristigen Entscheidungen, die temporären Über– oder Untergewichtungen, das Timing, das Volatilität als Chance betrachtet. Auch dies kann Volatilität erhöhen: denn es stärkt die Neigung, aus weniger dramatischen Ereignissen Sensationen zu machen, wie wir es etwa häufiger in Bezug auf Fed-Äußerungen beobachten.

