Neben Aktien auch Fonds und Gold gefragt

In der 6. Berichtwoche vom 3. bis 7. Februar 2020 wurde ein Umsatz von 3,00 Mio. Euro erzielt, der sich wie folgt auf die einzelnen Produktklassen aufteilte: Aktien 1,87 Mio. Euro, Fonds 0,52 Mio. Euro, Anleihen 0,45 Mio. Euro und Derivate 0,15 Mio. Euro.

Von den 3 Mio. Euro wurden 2,44 Mio. Euro für Käufe ausgegeben und 0,56 Mio.  Euro flossen durch Verkäufe zurück. Damit machten Käufe 81 Prozent und Verkäufe 19 Prozent des Wochenumsatzes aus.

Besonders ausgeprägt war der Kaufüberschuss bei Aktien. Wie in der Vorwoche verhielten sich damit die in den Datenblättern gelisteten Verwaltungen taktisch prozyklisch. Der Unterschied ist nur, dass Woche 5 durch fallende Aktienmärkte bestimmt war, dementsprechend ergab sich auch ein Verkaufsüberhang im Aktiensegment.

An zweiter Position beim Umsatzvolumen lagen in der Berichtswoche Fonds, bei denen – anders als in der Vorwoche – sowohl kauf- wie verkaufsseitig Umsatz anfiel. Der fondsspezifische Kaufumsatz in Woche 6 von 0,45 Mio. Euro war zudem deutlich höher als der Betrag, der im gesamten Monat Januar (0,30 Mio. Euro) mit Fondsanteilen umgesetzt wurde.

Bleiben noch die Derivate. Bei diesen setzte sich der Umsatz aus Investitionen in einen Gold-ETC und ein frisch emittiertes Siemens-Zertifikat zusammen (siehe Käufe).

1-Monats-Favoriten

Nestlé riskant?

Am Donnerstag, 13.2.2020, gibt Nestlé die Zahlen für 2019 bekannt. Die Nestlé-Aktie ist auf Rang 5 unserer 1-Monats-Favoriten-Tabelle gerückt. Gefragt war sie zuletzt in der Vorwoche.

Derzeit steht der Kurs bei um die 109 CHF. Betrachtet man die Aktie vom Risikoaspekt her, dann sagen die Kennzahlen, die z.B. Onvista dafür angibt, folgendes: Beta ist mit 0,44 kleiner als 1, d.h. die Aktie reagiert bei Änderungen des DJ Stoxx 600 (als Referenzindex) schwächer als dieser. Und bei einem Rückgang des Marktindexes gibt die Aktie von Nestlé ebenfalls schwächer nach (Bear Market Faktor).

Auch bei unternehmensspezifischen schlechten Nachrichten reagiert der Aktienkurs relativ gedämpft (Bad News Faktor). Insgesamt bedeutet das, dass die Aktie derzeit auf Basis jüngerer historischer Daten ein eher geringes Risiko darstellt.

 

3-Monats-Favoriten

Deutsche-Bank-Anleihe

Das lange Zeit erstplatzierte Wertpapier, die Aktie von Prudential PLC, ist bis Ende der Berichtswoche aus dem Zeitfenster herausgefallen, weil sich dessen Käufe auf die erste Novemberwoche konzentrierten.

Dafür ist eine Anleihe der Deutschen Bank unter die first five gerückt, in die größtenteils Mitte November investiert wurde, so dass sie mit hoher Wahrscheinlichkeit schon nächste Woche wieder herausfallen wird.

Die Anleihe (bzw. der Anleihetyp bei DB: ‚Non-preferred‘ senior unsecured debt – long-term) wird derzeit von Moody‘s mit Baa3 und von Standard & Poor‘s mit BBB-, also gleich bewertet. Das ist die unterste Stufe der Kategorie „Lower Medium Grade“, somit eine Stufe über „Non Investment Grade“. Fitch ratet eine Stufe besser und vergibt ein BBB (mittlere Stufe von „Lower Medium Grade“).