Ungewöhnliche Rangordnung der Umsätze

In der 32. Berichtswoche vom 5. bis 9. August 2019 setzten die uns für den Newsletter ihre Handelsdaten übermittelnden Vermögensverwaltungen Wertpapiere in Höhe von 15,12 Mio. Euro um.

Käufe steuerten dazu lediglich 3,88 Mio. Euro bei, während Verkäufe mit 11,24 Mio. Euro fast drei Viertel des Gesamtumsatzes ausmachten. Differenziert man das Umsatzvolumen nach den von uns unterschiedenen Produktkategorien, dann ergibt sich eine eher ungewöhnliche Rangordnung.

An erster Position liegen Fonds mit einem Volumen von 9,28 Mio. Euro, gefolgt von Derivaten (2,34 Mio. Euro), Anleihen (2,13 Mio. Euro) und Aktien (1,34 Mio. Euro). Bei Fonds entfielen allerdings 99,97 Prozent des Umsatzes auf Verkäufe, wobei der größte Part auf das Konto von ETFs ging.

Im Segment der Derivate machten Zertifikate 98,57 Prozent des Umsatzes aus, aber es wurde nur in zwei Zertifikate investiert – und das sehr ungleich: denn der Zertifikateumsatz bestand überwiegend aus einer Investition in einen Gold-ETC.

1-Monats-Favoriten

Dassault Systèmes

Von uns erfasste Vermögensverwaltungen kauften in der Berichtswoche Aktien von Dassault Systèmes und von BASF, was dazu beitrug, dass sich beide Gesellschaften für einen Platz unter den first five der Aktienfavoriten qualifizierten.

Dassault Systèmes ist ein Software-Entwickler, der 1981 durch Ausgründung aus Dassault Aviation hervorging und noch zur Dassault Groupe gehört. „Das Unternehmen ist bekannt für 3D Design Software, 3D Digital Mock-up und für Product-Lifecycle-Management (PLM)-Lösungen.“ (Wikipedia)

Der Kurs der Aktie liegt aktuell bei 127 Euro, am 8. August erzielte er ein Jahresmaximum von über 133 Euro. Langfristig hat sich der Kurs der Aktie sehr gut entwickelt: über 3 Jahre: +71,3 Prozent; über 5 Jahre: +160,12 Prozent; über 10 Jahre: +640 Prozent.

 

3-Monats-Favoriten

BASF

Durch Weiterrücken des Zeitfensters und Kauf in der Berichtswoche schaffte es die BASF-Aktie unter die ersten Fünf sowohl in der Aktien-Favoritenliste über 1 Monat wie auch in der Wertpapier-Favoritenliste über 3 Monate.

Bei „Der Aktionär“ schrieb Nicola Hahn am 12.8. über die BASF-Aktie: „Düstere Wolken ziehen am Horizont auf. Die Angst vor einer Rezession in Deutschland ist längst in den Köpfen der Anleger angekommen. Dazu gesellen sich eine zunehmende Eskalation im Handelsstreit, ein potenziell harter Brexit sowie mögliche Neuwahlen in Italien. Insgesamt also eine toxische Mischung, die besonders konjunkturabhängige Titel wie BASF hart trifft. Seit Wochen steht die Aktie unter Dauerdruck.“

In den vergangenen 3 Monaten verlor der Kurs rund 11 Prozent, über 1 Jahr 26,33 Prozent. Höchste Zeit, dachte sich offenbar in der Berichtswoche eine Verwaltung, um in BASF zu investieren.